Grillgewürze

Spice up your life! Pfeffer und Salz sind schön und gut. Wenn Sie Ihre Gerichte aber mal so richtig aufpeppen wollen, brauchen Sie unsere Grillgewürze. Perfekt abgestimmte Barbecue Rubs und Grillgewürze, mit denen Sie Ihrem Fleisch eine geschmackintensive Kruste verpassen oder eine feine Marinade zaubern. Grillsaucen, die jedem Stück Fleisch den letzten Feinschliff verpassen. Würzen Sie sich zum Star jedes Grillabends!

Neben unseren Rubs finden Sie hier alles an Gewürzen, was Sie für ein gelungenes Barbecue brauchen, denn auch die selbstgemachte Kräuterbutter und der perfekte Quark dürfen nicht fehlen.

Aber wie verwendet man einen Barbecue Rub richtig? Wir empfehlen unsere Rubs ein paar Stunden vor dem Grillen auf das Gargut zu streuen und gut anzudrücken – das Fleisch also zu rubben. Die Rubs eignen sich besonders gut als Trockenmarinade, d.h. ohne Öl und Flüssigkeit. So entfalten sie ihr Aroma am besten und verleihen dem Fleisch eine einzigartige Kruste. Je nach Geschmack empfiehlt es sich insbesondere bei kleineren Fleischstücken, die Mischungen vor dem rubben für ein feineres Ergebnis nochmal zu Mörsern.  Die Rubs lassen sich aber auch sehr gut als Marinade verwenden. Auch hierfür Mörsern wir gröbere Rubs vorher, vermengen sie mit der vorgesehenen Flüssigkeit und massieren die Marinade gründlich in das Gargut ein.

Einsteiger wie auch Profis schwören auf ihre jeweiligen Rubs, die dem Grillgut das gewisse etwas und seinen einzigartigen Geschmack verleihen. Traditionellerweise kommen die berühmten Trockenmarinaden aus den USA, wo sie aus der Grillszene nicht wegzudenken sind. Nahezu religiös wird hier auf den jeweiligen Rub für das richtige Stück Fleisch geschworen, wobei vorzugsweise Fleischstücke, wie Pulled Pork, Brisket, Spareribs und Hähnchen eingerieben werden. Wir sind der Meinung auch hier sollte der Kreativität keine Grenzen gesetzt sein und haben unsere Rubs auch für Fisch, Lamm, Wild und nicht zuletzt auch für Gemüse entwickelt.

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Verschiedene Grillgewürze:

Inhaltsverzeichnis:

Barbecue Rubs

Barbecue Rubs (engl. to rub = reiben) sind Grillgewürz-Mischungen in den verschiedensten Geschmacksrichtungen, mit denen das Fleisch vor dem Grillen bestreut wird. Einsteiger wie auch Profis schwören auf ihre jeweiligen Rubs, die dem Grillgut das gewisse Etwas verleihen. Traditionell kommen die berühmten Trockenmarinaden aus den USA, wo sie aus der Grillszene nicht wegzudenken sind. Nahezu religiös wird hier auf den jeweiligen Rub für das richtige Stück Fleisch geschworen. Unsere Barbecue Rubs sind nicht nur geschmacklich perfekt abgestimmt, sondern machen in ihren ansprechenden orangenen Dosen auch in Ihrer Küche oder am Grill eine gute Figur.

Wozu eignen sich Barbecue Rubs?

Traditionell kommen Barbecue Rubs bei Grill-Klassikern wie Pulled Pork, Brisket, Spareribs und Hähnchen zum Einsatz. Wir sind aber der Meinung, dass ein guter Rub zu beinahe allem passt. Für folgendes Grillgut lassen sich unsere Rubs besonders gut verwenden:

  • Schwein
  • Rind
  • Hähnchen
  • Lamm
  • Wild
  • Fisch
  • Meeresfrüchte
  • Gemüse

Virginia Steakgewürz

VIRGINIA STEAKGEWÜRZ, ORANGE EDITION

Unsere grobe Virginia Steakgewürzmischung empfehlen wir als Finish zum klassischen Steak und weißem Fleisch.

  • Zutaten: Koriander, Thymian, Bohnenkraut, Oregano, Sumach, Paprikaflocken, Pfeffer, Senf, Zwiebeln und Meersalz.
  • Passt zu: mediterranem Grill- und Pfannengemüse, zum klassischen Steak und weißem Fleisch.

 

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Cajun Spice Louisiana

CAJUN SPICE LOUISIANA, ORANGE EDITION

Cajun Spice ist eine der wohl bekanntesten Gewürzmischungen aus den Südstaaten Nordamerikas. Die Mischung stammt ursprünglich aus der in Louisiana beheimateten Cajunküche, die durch französischstämmige Einwanderer entstanden ist. Sie wurde für allerlei Gerichte verwendet und würzt in ihrer Heimat unter anderem das bekannte eintopfartige Gericht ‚Jambalaya‘. Später haben große Steakhäuser wie das bekannte Smith&Wollensky mit ‚Cajun Marinated‘ Steaks der Mischung zu noch mehr Berühmtheit und Beliebtheit verholfen. Wir empfehlen unser Cajun Spice als Allrounder zu Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten und Gemüse. Vor allem als Trockenmarinade zu Rindersteaks und Garnelen ist diese Mischung unwiderstehlich. Unser Tipp: Verwenden Sie die Mischung auch zum Würzen von Grill- und Ofengemüse.

  • Zutaten: Paprika, Meersalz, weißer Pfeffer, schwarzer Pfeffer, Zwiebeln, Tomatenflocken, Knoblauch, Ancho Chili, Cayennepfeffer, Oregano und Thymian.
  • Passt zu: Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten sowie Grill- und Ofengemüse.

 

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Classic Roast Rub

CLASSIC ROAST RUB, ORANGE EDITION

Der Klassiker unter den Rubs aus der Gewürzmühle ist das ideale Grillgewürz zum Trockenmarinieren von Fleisch aller Art. Insbesondere Grillklassiker wie Pulled Pork, Brisket (Rinderbrust) und Rippchen verleiht dieser Rub eine wunderbare Kruste und das gewisse Etwas. Klassischen Rindersteaks, Hähnchen und Garnelen steht der Classic Roast Rub aus der Gewürzmühle auch gut zu Gesicht. Wir empfehlen die Gewürzmischung 1-3 Stunden vor dem Garen üppig über das Gargut zu streuen und gut anzudrücken.

  • Zutaten: Rauchsalz, Kokosblütenzucker, Paprika de la Vera, Zwiebeln, Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Paprikaflocken, Koriander, Cumin.
  • Passt zu: Pulled Pork, Brisket (Rinderbrust), Rippchen, Rindersteaks, Hähnchen und Garnelen.

 

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Orange Ocean Rub

ORANGE OCEAN RUB

Der Orange Ocean Rub aus der Gewürzmühle kombiniert die süß-frischen Aromen von Orange und Mandarine mit der aromatisch-nussigen Muskatblüte, dem Malabar Tiger Pfeffer und den kräuterwürzigen Noten von Salbei, Oregano und Lorbeer. Dieser Rub wurde insbesondere als Trockenmarinade zu Lachs, Wild, Wildgeflügel, Kalb und Ente vom Grill entwickelt. Auch für Meeresfrüchte wie Jakobsmuscheln und Garnelen oder Gemüse wie weißen Spargel und Blumenkohl vom Grill empfehlen wir den Griff zum Orange Ocean Rub. Wir empfehlen die Gewürzmischung mindestens eine Stunde vor dem Garen üppig über das Gargut zu streuen und gut anzudrücken.

  • Zutaten: Rohrohrzucker, Mandarinenschale, Orangenschale, Malabar Tiger Pfeffer, Zwiebeln, Salz, Salbei, Oregano, Macis und Lorbeer.
  • Passt zu: Seafood wie Jakobsmuscheln und Garnelen, Meeresfisch wie Lachs, Wild, Wildgeflügel, Kalbsfleisch, Ente, Gemüse wie weißer Spargel oder Blumenkohl.

 

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Crusty Herb Rub

CRUSTY HERB RUB

Der Crusty Herb Rub ist der ideale Rub für Kräuterliebhaber. Neben den großen Salzpyramiden aus Indien, sorgen sorgsam ausgewählte Kräuter, Fenchelsaat, grüner Pfeffer, Knoblauch und Veilchen für eine intensive Kräuterkruste auf Grillfleisch und mediterranem Grillgemüse. Besonders gut harmoniert der Crusty Herb Rub zu Lamm, Zicklein, Schwein und Wildfleisch. Mediterranes Gemüse erhält durch das würzen mit diesem Rub eine intensiv-kräuterwürzige Note.

Wir empfehlen die Gewürzmischung mindestens eine Stunde vor dem Garen üppig über das Gargut zu streuen und gut anzudrücken.

  • Zutaten: Salzpyramiden, Rosmarin, Oregano, Knoblauchgranulat, Fenchel, grüner Pfeffer, Lavendel.
  • Passt zu: Lamm, Zicklein, Wildfleisch, Schwein und mediterranes Grillgemüse.

 

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Lemon Herb Rub

LEMON HERB RUB

Der Lemon Herb Rub aus der Gewürzmühle überzeugt mit den intensiven Zitrusaromen von Zitrone und Limette insbesondere als Trockenmarinade zu Lachs und weißfleischigem Fisch. Inspiriert vom italienischen Klassiker ´Pollo al Limone´ (Zitronenhuhn), eignet sich diese Mischung hervorragend zu Grillhähnchen, weißen Geflügel und Kalb. Auch Gemüse wie Brokkoli, Fenchel und grüner Spargel werden mit dem Lemon Sizzle Rub zu einem ganz neuen Geschmackserlebnis. Ein absolutes Must-Have für jeden Griller!

Wir empfehlen die Gewürzmischung mindestens eine Stunde vor dem Garen üppig über das Gargut zu streuen und gut anzudrücken.

  • Zutaten: Zitronenschale, Zucker geräuchert, Langer Pfeffer, Salz, Limette, Salbei, Ingwer, Rosmarin, Zitronenmyrte, Zitronengras, Nelke.
  • Passt zu: Lachs, weißfleischiger Fisch, Grillhähnchen, weißes Geflügel, Kalb, Fenchel und grüner Spargel.

 

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Barbecue Rub Anwendung

Wie verwendet man einen Barbecue Rub richtig? Halten Sie sich an die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung und verpassen Sie Ihrem Fleisch mit unseren Barbecue Rubs einen unvergesslichen Geschmack. Idealerweise beginnen Sie damit bereits einige Stunden vor dem Grillen, sodass das Fleisch in der Zwischenzeit ruhen und den Rub aufnehmen kann.

Schritt 1:

Platzieren Sie das Fleisch auf einem Brett beziehungsweise auf einem Ofenblech.

Schritt 2:

Geben Sie großzügig Barbecue Rub auf das Fleisch und drücken Sie den Rub am Fleisch an. Drehen Sie das Fleisch um und wiederholen Sie den Vorgang.

Schritt 3:

Rub, der nicht am Fleisch hängenbleibt, sondern auf dem Brett beziehungsweise Ofenblech landet, lässt sich für die Seiten des Fleischstücks wiederverwerten. Dazu nehmen Sie das Fleisch in die Hand und drücken es sanft von allen Seiten in die Grillgewürzmischung.

Schritt 4:

Geben Sie das gerubbte Fleisch für mehrere Stunden beziehungsweise über Nacht in den Kühlschrank. So nimmt das Fleisch die Aromen des Rubs auf.

Marinaden

Das Wort „Marinieren“ stammt aus dem Französischen (franz. Mariner = in Salzwasser einlegen) und bezeichnete ursprünglich das Einlegen von Speisen in Salzlake, um diese haltbar zu machen. Diese Bedeutung hat sich inzwischen verschoben. Heute werden Speisen mariniert, um ihnen bestimmte Aromen mitzugeben. In unserem Fall: dem Fleisch. Wir zeigen Ihnen, wie Sie aus unseren Barbecue Rubs eine geschmackintensive Marinade zaubern.

Wozu eignen sich Marinaden?

Im Vergleich zum Barbecue Rub bieten Marinaden den Vorteil, dass sie das Fleisch zarter und saftiger machen können. Zudem lassen sich Marinaden mit weiteren, frischen Zutaten verfeinern. Die Anwendungsgebiete von Marinaden und Rubs sind jedoch identisch:

  • Schwein
  • Rind
  • Hähnchen
  • Lamm
  • Wild
  • Fisch
  • Gemüse

Marinaden Anwendung

Sie brauchen:

  • Barbecue Rub bzw. Gewürzmischung
  • Fleisch, Fisch oder Gemüse
  • Oliven-, Raps- oder Sonnenblumenöl
  • Essig oder Zitronensaft
  • Salz nach Geschmack
  • Optional: Knoblauch oder Kräuter

Schritt 1:

Geben Sie Barbecue Rub sowie bei Bedarf Knoblauch und Kräuter in eine Schüssel und mischen Sie gut durch.

Schritt 2:

Geben Sie ein wenig Olivenöl sowie Essig oder Zitronensaft hinzu und verrühren Sie die Zutaten.

Schritt 3:

Legen Sie das Fleisch in die Marinade ein und bestreichen Sie es mit einem Pinsel von allen Seiten.

Schritt 4:

Decken Sie die Schüssel zu und lassen Sie die Marinade über mehrere Stunden hinweg einziehen. Je länger Sie dem Grillgut Zeit geben, die Marinade aufzunehmen, desto intensiver ist am Ende der Geschmack.

Tipp: Wenn es schnell gehen muss, vakuumieren Sie das Fleisch, bevor sie es in den Kühlschrank geben. So zieht die Marinade deutlich schneller ins Fleisch ein.

 

Barbecue Rub vs. flüssige Marinade

Zusammensetzung

Barbecue Rubs setzen sich in der Regel aus vier Bestandteilen zusammen: Gewürze, Salz, Zucker und Kräuter wie Thymian oder Rosmarin. Daraus ergibt sich eine schier unfassbare Möglichkeit an verschiedenen Kombinationen.

Auch eine Marinade besteht aus mehreren Komponenten:

  • Grillgewürze: Bei den in der Marinade enthaltenen Grillgewürzen handelt es sich im Endeffekt um einen Barbecue Rub. Typische im Rub enthaltene Gewürze sind beispielsweise Thymian, Rosmarin und Salbei.
  • Öl: Das Öl in der Marinade erfüllt gleich zwei Aufgaben. Zum einen bindet es die Aromen der Grillgewürze, sodass das Fleisch diese besser aufnehmen kann. Zum anderen schützt Öl das Fleisch vor dem Austrocknen
  • Säure: Die Säure in der Marinade macht das Fleisch zarter, indem sie für eine Lockerung des Fleischgewebes sorgt. Hier bieten sich beispielsweise Essig oder Zitronensaft an.
  • Optionale Zutaten: Prinzipiell sind Ihnen bei der Zusammensetzung keine Grenzen gesetzt: Senf, Honig, Zwiebeln, Knoblauch und sogar Früchte haben durchaus ihren Platz in einer Marinade.

Wirkung

Einen Effekt haben Barbecue Rubs und Marinaden gemeinsam: Sie geben dem Fleisch ein besonderes Aroma. Ansonsten unterscheiden sich die beiden Grillgewürze fundamental: Die Marinade gelangt durch ihre flüssige Konsistenz ins Innere des Fleisches und hält das Fleisch dank der enthaltenen Säure schön saftig. Beim Barbecue Rub nimmt das Fleisch dagegen lediglich das Aroma der Gewürze auf, der Rub sorgt aber für eine geschmacksintensive Kruste.

Haltbarkeit

Bei unseren Barbecue Rubs handelt es sich um getrocknete Grillgewürze. Diese sind in der Regel offiziell mindestens ein Jahr lang haltbar. Schlecht werden die Rubs auch nach Ablauf eines Jahres nicht – sie verlieren jedoch üblicherweise langsam an Aroma. Die Lösung – einfach öfter grillen! Für die Marinaden gilt: Idealerweise rühren Sie aus unseren Barbecue Rubs immer nur so viel Marinade an, wie Sie wirklich brauchen. Diese hält nämlich deutlich weniger lang.

Salze

Die neben dem Grillgut wohl wichtigste Zutat beim Grillen ist Salz – erst in Verbindung mit dem „weißen Gold“ kommt der Geschmack des Fleisches so richtig zur Geltung. Salz beeinflusst nicht nur den Geschmack, sondern auch die Krustenbildung. Fett in Kombination mit Salz erzeugt eine Kruste. Ist das Salz Bestandteil eines Rubs, so bringen Sie es idealerweise schon Stunden vor dem Garen an. Verwenden Sie ausschließlich Salz, so würzen Sie am besten kurz vor dem Garen. So behält das Fleisch seine Feuchtigkeit. Gerade für Puristen, die beim Würzen des Fleisches ausschließlich auf Salz setzen, haben wir unsere speziellen Grillsalze – etwa Knoblauchsalz oder Rauchsalz – konzipiert.

Pfeffer

Ebenfalls ein puristisches Grillgewürz ist der Pfeffer. Hier ist es eine Frage des Anspruchs, ob herkömmlicher Pfeffer aus dem Supermarkt ausreicht. Diejenigen Puristen, die ihrem Grillgut ein besonderes Aroma mitgeben möchten, für die sind unsere speziellen Grill-Pfeffer konzipiert.

Saucen

Egal ob Steak, Brisket, Spareribs oder Hähnchen – ist das Fleisch erstmal fertig, braucht es die passenden Grillsaucen. Eine würzige Barbecue-Sauce, eine frische Salsa oder – perfekt für Hähnchen eine Teriyaki-Sauce.

FAQ

Beim Würzen mit Salz und Pfeffer empfehlen wir das Fleisch kurz vor dem Grillen zu würzen. Man erhält ein feineres Aromenbild und unterstützt die Krustenbildung. Bei zu frühem Salzen kann das Salz die Feuchtigkeit aus dem Fleisch ziehen, wertvolle Fleischsäfte gehen verloren und das Fleisch wird feucht – beides ist nicht wünschenswert.

Natürlich kann hinterher immer noch nachgewürzt werden.

Je nach Geschmack und Vorliebe lassen sich alle Grillgewürze aus der Gewürzmühle für eine Marinade verwenden. Wir empfehlen gröbere Mischungen im Mörser feiner zu mahlen und ein hochwertiges Öl mit wenig Eigengeschmack, wie zum Beispiel ein  Sonnenblumen- oder Rapsöl, hinzuzufügen.

Ein Rub ist eine trockene Gewürzmischung, die insbesondere zur Grundaromatisierung des Grillguts verwendet wird. Die Mischung wird in der Regel einige Stunden vor dem Garen auf das Grillgut aufgetragen (gerubbt) und verleiht diesem eine geschmackvolle Oberfläche. Oft haben Rubs einen Salz- und Zuckeranteil, der beispielsweise Wurzelgemüse und Fleisch eine krustig-aromatische Oberfläche verleiht.

Beim Grillen mit hohen Temperaturen kann ein trockener ‚Dry Rub‘ von Vorteil sein. Grillt man hingegen bei niedrigen Temperaturen über längere Zeit, also low and slow, empfiehlt es sich die Rubs zu einer Paste, einem sogenannten ‚Wet Rub’ anzurühren. So kann das Aroma besser in das Gargut einziehen. Bei der Herstellung einer solchen pastösen Marinade sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Öl, Joghurt, Wein, Essig, Limettensaft, Bier, Honig, Ahornsirup oder auch fertige Barbecuesoßen, wie unsere Sweet & Spicy Barbecue Sauce, sind allesamt beliebte und geeignete Zutaten für eine solche Marinade.

Wir empfehlen das Grillgut mit einem trockenen Rub einige Stunden vor dem Grillen zu ‚rubben‘. Mit einem ‚Wet Rub‘ sollte das Fleisch bereits einen Tag vor dem Grillen mariniert werden. Anschließend lässt man das Fleisch im Kühlschrank ziehen. Fisch und Krustentiere sollten nicht länger als ein bis zwei Stunden vor dem garen mariniert werden.

Für eine Intensivierung des Grillaromas, kann das marinierte Fleisch vakuumiert werden. Auf diesem Weg lässt sich auch die Vorlaufzeit verkürzen.

Grundsätzlich hängt die Beantwortung dieser Frage vom individuellen Geschmack sowie Art und Größe des Grillguts ab. Als grobe Orientierung für das Würzen von Fleisch empfehlen wir ca. 2 Esslöffel Rub oder Grillgewürz auf 1 kg Fleisch zu verwenden.

Die Barbecue Rubs sind vom Salzgehalt fein und harmonisch abgestimmt. Grundsätzlich muss nicht extra gesalzen werden. Allerdings gibt es für die Anwendung keinen vorgeschriebenen Fahrplan, sodass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.

Rubs und Grillgewürze werden beim Grillen geröstet. Dabei entsteht eine würzige Kruste. Oft wird der schmale Grad zwischen Kochen und Verbrennen beim Grillen versehentlich überschritten. Grundsätzlich gilt: goldbraun bis dunkelbraun geröstet ist gut, schwarz und verbrannt ist schlecht.

Beim Grillen mit Holz und Holzkohle hilft es, Geduld zu haben, bis die Kohle nur noch glüht. In den allerwenigsten Fällen empfiehlt es sich direkt auf Flammen zu grillen.

Für ein kontrolliertes Grillen sollte man zudem zwei Temperaturzonen einrichten, sodass während des Grillvorgangs die Möglichkeit besteht, zu korrigieren. So lässt sich das Gargut ganz einfach aus der ‚Gefahrenzone’ nehmen bis der gewünschte Gargrad oder die gewünschte Temperatur erreicht ist. Als Faustregel sollte ca. 30% der Grillfläche beim Verteilen der Grillkohle als ‚kalte Zone‘ bedacht werden.

Gewürze sollten vor Licht und Hitze geschützt werden. Bei dem angegebenen Haltbarkeitsdatum handelt es sich um eine Mindesthaltbarkeit, so dass grundsätzlich nichts gegen eine Verwendung über dieses Datum hinaus spricht. Sollte die Intensität der Gewürze nachlassen, empfehlen wir, diese etwas üppiger zu verwenden.