Asiatische Gewürze

Asien – ein riesiger Kontinent einer unglaublichen kulinarischen Vielfalt. So gibt es natürlich auch viele verschiedene Arten asiatischer Gewürze. Einige schmecken süß, andere holzig oder zitronig, wieder andere scharf. Aber eines ist sicher: Sie alle verleihen Ihren Speisen wahre Geschmacksexplosionen der exotischen Art.

Würzen Sie Ihre thailändischen oder chinesischen Gerichte mit unseren authentischen asiatischen Gewürzen. Wir haben die wichtigsten asiatischen Gewürzmischungen und Gewürze (ausgenommen indische Gewürze) zusammengestellt. Falls Sie sich insbesondere für die indische Küche interessieren, klicken Sie bitte hier.

Asiatische Gewürzmischungen

Fünf Gewürzpulver

Fragen Sie einen Chinesen. Fünf Gewürzpulver fehlt in keiner chinesischen Küche. Zu dieser klassischen Gewürzmischung gehören Timut Pfeffer, Zimt, Fenchel, Nelken und Sternanis. Der Mix aus all diesen wunderbaren Gewürzen ist so intensiv, dass Sie nicht viel davon brauchen – unser Fünf Gewürzpulver ist eine sehr ergiebige Gewürzmischung!

Besonders gut eignet sich Fünf Gewürzpulver für gedämpfte Gerichte. Außerdem verwandeln sich Ihre Suppen dadurch in wahre Geschmackswunder. Probieren Sie diese klassische asiatische Gewürzmischung außerdem an Ihrem Wokgericht, Chutney oder Ihrer Gemüsepfanne. Darüber hinaus verleihen Sie süßen Leckereien wie Obstsalaten eine besondere Note.

Nasi Goreng, Kurkuma Reispfanne

Sie planen, ein typisch asiatisches Reis- oder Pfannengericht zu kochen? Probieren Sie unsere Reispfannen-Gewürzmischung Nasi Goreng. Mit dem indonesischen Klassiker machen Sie es sich einfach, denn hier sind bereits folgende Gewürze enthalten:

  • Zwiebel
  • Kurkuma
  • Koriander
  • Zimt
  • Bockshornklee
  • Cumin
  • Pfeffer
  • Chili
  • Kardamom
  • Ingwer
  • Senfmehl
  • Knoblauch
  • Sellerie
  • Karotten
  • Pastinake
  • Porree
  • Piment
  • Muskat
  • Meersalz
  • Nelke

Shichimi Togarashi

Wenn es um klassische japanische Gewürzmischungen geht, steht Shichimi Togarashi mit Sicherheit in den Top 3. Normalerweise finden Sie in einem Shichimi Togarashi:

  • Chili
  • Sesam
  • getrocknete Schalen von Orange, Mandarine, Zitrone oder Yuzu
  • Szechuanpfeffer
  • Norialgen und
  • Mohn- und Hanfsamen (je nach Rezept).

 

Die besondere Shichimi Togarashi-Mischung der Gewürzmühle Rosenheim enthält:

  • Mandarinenschalen und fermentierter brauner Mandarine
  • Cayennepfeffer
  • mildes Paprikapulver
  • schwarzen Sesam
  • Zitronenmyrte
  • Timut Szechuanpfeffer
  • Ingwer und
  • Flocken der Aonorialge

 

Verfeinern Sie mit dieser scharf-zitronigen Mischung Ihre japanischen Fischgerichte, Kimchi, Udon-Nudeln oder andere Gerichte mit Reis. Auch an Ramen, Miso-Suppen und süß-sauren Gerichten macht sich Shichimi Togarashi hervorragend.

Verfeinert mit Sojasauce und Zucker beziehungsweise Honig überrascht Shichimi Togarashi als Marinade. Probieren Sie diese einmal an Asia-Salaten mit oder ohne Fleischzugabe oder als Verfeinerung von Rind- oder Schweinesteaks. Auch Fisch oder Tofu werten Sie mit dieser japanischen Gewürzmischung um ein Vielfaches auf.

Thai Curry (grün)

Die grüne Thai Curry Gewürzmischung mit seinen Hauptzutaten Zitronengras, Ingwer und Chili hat seinen festen Platz in der südostasiatischen Küche. Unser grünes Thai Curry von Nils Henkel verleiht Ihrem Curry mit der Bird Eye Chili eine ganz besondere Schärfe.

Diese Zutaten finden Sie in unserer speziellen Green Thai Curry Gewürzmischung:

  • Zitronengras
  • Koriander
  • Bockshornklee
  • Zitrusfrucht
  • Mango
  • Zwiebel
  • Ingwer
  • Kurkuma
  • Amchur
  • Petersilie
  • Koriander
  • Senf
  • Kreuzkümmel
  • Kubebenpfeffer
  • Fenchel
  • Pfeffer (grün)
  • Knoblauch
  • Yuzuschalen
  • Orangenschalen
  • Paprika (grün)
  • Kardamom
  • Zimtblüten
  • Orangenblüten
  • Chili
  • Macis
  • Jasminblüten

Holen Sie sich den Zauber Thailands in Ihre heimische Küche und überraschen Sie Ihre Familie oder Gäste mit dem außergewöhnlichen Geschmack unserer ganz speziellen grünen Thai Curry Gewürzmischung.

Thai Curry (rot)

Wenn Sie es etwas weniger scharf, aber dennoch klassisch thailändisch mögen, probieren Sie unsere rote Thai Curry Gewürzmischung. Sie verleiht all Ihren thailändischen Speisen sowohl eine milde Schärfe als auch ein frisches Aroma. Die Thailänder mögen ihre rote Thai-Curry-Gewürzmischung an all Ihren Reis-, Wok- und Linsengerichten. Und das werden Sie auch. Denn besonders als Verfeinerung der Kokosmilch werden Sie unsere rote Thai Curry Gewürzmischung nie wieder an Ihren Thai-Rezepten missen wollen.

 

Folgende Zutaten gehören in unser Thai Curry (rot):

  • Paprika
  • Koriander
  • Kurkuma
  • Senf
  • Bockshornklee
  • Knoblauch
  • Kaffir-Limettenblätter
  • Galgant
  • Ingwer

Haben Sie Lust, unser Lieblingsrezept „Thai Curry Seafood“ auszuprobieren? Wir verraten Ihnen, wie`s geht.

Five Spices Teriyaki Sauce

Intensiv – so beschreiben wir die würzige Five Spices Teriyaki Sauce am liebsten. Die geschmacksexplosive Mischung der asiatischen Variante einer Barbecue-Sauce ergibt sich aus

  • Gewürzen
  • Soja-Sauce
  • Apfel
  • Chili
  • Tomaten
  • Zitrone und
  • Zuckerrüben.

Probieren Sie die Five Spices Teriyaki Sauce als Marinade. Als Vegetarier wie auch als Fleisch- und Fischliebhaber werden Sie von Ihren Gerichten begeistert sein.

Tipp: Zum Glasieren geben Sie die Sauce erst kurz vor Ende der Garzeit hinzu. Kreieren Sie außerdem einen klassischen Teriyaki Spieß oder runden Sie Ihr Gericht mit einem Spritzer dieser besonderen Sauce ab, wenn es bereits auf dem Tisch steht. Köstlich und besonders. Versprochen.

Asiatische Gewürze

Chili

Herkunft

Es gibt ungefähr 30 Arten von Chili (Capsicum). Die Chilipflanze gehört zur Gattung der Nachtschatten-Gewächse. Ihre Heimat hat die Chili-Pflanze in Mittel- und Südamerika. Auf dem asiatischen Kontinent ist Indien eines der größten Anbaugebiete dieser scharfen Pflanze.

 

Geschmack

Mit Chili wird Ihr asiatisches Gericht vor allem eines: scharf, scharf, scharf. Dafür sorgt das darin enthaltene Capsaicin. Es gibt allerdings auch Sorten, die eine gewisse Fruchtigkeit aufweisen und für ein rauchiges Aroma oder für Süße sorgen.

Verwendung

Alle asiatischen Reis-, Fleisch- und Gemüsegerichte erhalten eine charmante Geschmacksnote durch den Zusatz von Chiliflocken oder Chilipulver. Auch asiatische Suppen und Thai-Currys bekommen dadurch eine interessante Schärfe. Bei den Chilischoten unterscheidet man zwischen Cayenne-, Chipotle- und Jalapeño.

 

Gesundheitlicher Aspekt

Chilis strotzen vor Vitamin A, C und E. Den in den Chilis enthaltenen Carotinoiden wird nachgesagt, als Antioxidantien Zellenschäden vorzubeugen. Capsaicin beispielsweise kann im Idealfall Entzündungen und Schmerzen lindern und Bakterien sowie Viren abtöten. Nicht nur Ihr Immunsystem wird es Ihnen danken, ab und an Chili zu verwenden. Auch Migräne- und Arthritis-Beschwerden können durch Chilis abgemildert werden. Wenn Sie abnehmen möchten, gehört Chili auf Ihren Speiseplan, denn diese Pflanze hat kaum Kalorien.

Curryblätter

Herkunft

Der sogenannte „Murraya koenigii“, zu Deutsch Currybaum, gehört zu den Rautengewächsen und wächst vornehmlich auf dem asiatischen Kontinent. Seine Curryblätter finden hauptsächlich in der asiatischen Küche ihre Verwendung.

Geschmack

Wenn Sie Ihr asiatisches Gericht mit Curry würzen, erhält es mehr „Tiefe“. Einerseits schmeckt Curry herb und scharf. Auf der anderen Seite wirkt Curry säuerlich und erinnert an den Duft von Zitrusfrüchten, wie beispielsweise Orangen oder Zitronen.

Verwendung

Curry können Sie vielfältig in der Asiatischen Küche einsetzen. Verwenden Sie es für süße Gerichte, aber auch für herzhafte. Entweder nutzen Sie frische Curryblätter oder getrocknete. Nach einer Wasserspülung hacken Sie den Stiel ab und schneiden die Curryblätter in kleine Stückchen. Zahlreiche asiatische Currys und Reisgerichte, aber auch Suppen und Eintöpfe gestalten Sie mit Curry um ein Vielfaches exotischer. Ihre Curryblätter halten sich länger frisch, wenn Sie sie im Kühlschrank aufbewahren.

 

Gesundheitlicher Aspekt

Curryblätter sind eine gute Quelle für Antioxidantien und tragen zur Stärkung des Immunsystems bei. Außerdem helfen sie bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels und fördern die Verdauung. Sie enthalten wertvolle Vitamine (A, B, C und E) und sind wichtige Minerallieferanten (Eisen, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Kalium). Curryblätter werden bei Durchfall, aber auch Magenbeschwerden oder Fieberschüben eingesetzt.

Fenchelsamen

Herkunft

Das 2-3m hohe schlanke Fenchelkraut mit gefiederten Blättern kommt aus den Gebieten um das Mittelmeer. Fenchel findet sich bereits seit Jahrhunderten in der Küche wieder. Fenchelsamen sind getrocknete Fenchel-Früchte.

 

Geschmack

Fenchelsamen haben einen besonderen und unverwechselbaren Geschmack. Sie schmecken nicht nur süß, sondern auch nach Anis. Auch die asiatische Küche nutzt Fenchel als Geschmackskick.

Verwendung

Fenchel deckt ein weites Spektrum an Gerichten ab. Sowohl Backwaren verleiht er ein spezielles Aroma als auch jedem Fleisch- und Fischgericht. Versuchen Sie Fenchel auch an Gemüse und Eintöpfen. Aus der asiatischen Küche ist Fenchel nicht wegzudenken, denn er ist Teil der beliebten Fünf Gewürzmischung. Fenchelsamen verwenden Sie je nach Gusto und Stärke als ganze Samen oder pulverisiert.

 

Gesundheitlicher Aspekt

Fenchel bietet einige gesundheitliche Vorteile. Fenchelsamen enthalten Vitamin C und B6, Kupfer, Mangan, Kalzium, Magnesium und Kalium. Anethol, das in den Fenchelsamen enthalten ist, wird nachgesagt, entzündungshemmend auf den Körper zu wirken.

Wenn Sie sich aufgebläht und voll fühlen, kann Fenchel helfen. Stillende Mütter versuchen mit Fenchel, die Produktion ihrer Milch anzukurbeln. Nicht zuletzt überprüfen Studien die Hemmung des Krebszellen-Wachstums.

Galgant, gemahlen

Herkunft

Vielleicht kennen Sie den Begriff Galgant eher als Thai-Ingwer. Galgant gehört zu den Ingwer-Gewächsen und ist eine Wurzel. Sie stammt aus dem Südosten Asiens. Heute wird Galgant in den Tropen Asiens angebaut, aber auch in der südlichen chinesischen Steppe.

 

Geschmack

Schneiden Sie Galgant frisch auf, duftet Ihre Küche sofort nach Zitrusfrucht und Tannennadeln. Galgant schmeckt ein wenig süß, besticht aber auch mit einer pfefferartigen Schärfe. Wenn Sie Galgant getrocknet als Pulver verwenden, gewinnt Ihr Gericht eine schöne Zimt-Note.

Verwendung

Vor allem in der thailändischen Küche ist Galgant sehr beliebt. Verfeinern Sie mit Galgant Ihre Reisgerichte und Suppen. Aber auch an einer guten Currypaste darf Galgant nicht fehlen. Sämtliche Wok-Gerichte in der thailändischen Küche werden mit Galgant zubereitet. Nasi Goreng kommt auf keinen Fall ohne dieses Gewürz aus. Wenn Sie Ihrem Fisch oder Geflügel Frische verleihen möchten, probieren Sie es mit diesem asiatischen Gewürz.

 

Gesundheitlicher Aspekt

In China und Japan wird Galgant als Heilpflanze anerkannt. In traditionellen chinesischen Rezepten wird Galgant häufig zur Behandlung von Verdauungsproblemen, Blähungen und Völlegefühl eingesetzt. Die Wurzel des Galgants enthält ätherische Öle, Bitterstoffe und Gerbstoffe, die vermutlich für seine gesundheitlichen Vorteile verantwortlich sind.

Grüner Pfeffer

Herkunft

Seinen Ursprung hat Pfeffer in Südindien. Dort wächst er auch heute noch. Hinzu kamen indonesische Gebiete, China und Vietnam sowie Madagaskar, Sri Lanka und Brasilien. Anders als weißer oder schwarzer Pfeffer wird grüner Pfeffer unreif geerntet. Danach wird er sofort bei hohen Temperaturen getrocknet. Deshalb bleibt er schlichtweg grün.

Geschmack

Aufgrund seiner frühen Ernte und Verarbeitung hat grüner Pfeffer im Gegensatz zu seinen anderskolorierten Kollegen ein leichtes und frisch-fruchtiges Aroma. Grüner Pfeffer ist der mildeste Pfeffer.

Verwendung

Verfeinern Sie mit grünem Pfeffer Ihre asiatischen Marinaden oder Saucen. Außerdem macht sich grüner Pfeffer hervorragend an Chutneys, aber auch an Obstsalat oder Früchtebrot. Warum? Weil er eine wunderschöne Verbindung mit Honig eingeht. Mahlen Sie grünen Pfeffer frisch, denn er tendiert dazu, zügig sein Aroma zu verlieren. Sollten Sie grünen Pfeffer an Fleisch verwenden, geben Sie ihn am besten erst zu, wenn es bereits gut durchgebraten ist. So bleibt er Ihnen auch während langer Garzeiten erhalten.

Gesundheitlicher Aspekt

Laut wissenschaftlichen Studien hat Pfeffer entzündungshemmende und krebshemmende Eigenschaften. Außerdem kann er im Idealfall krampflösend und schmerzstillend wirken und dem Schutz von Nervenzellen zuträglich sein. Pfeffer wird eine antioxidative und antidiabetische Wirkung nachgesagt. Er kann appetitanregend sein. Bei Erkältungen kann Pfeffer wärmend und antibakteriell wirken.

Ingwer

Herkunft

Ingwer stammt unter anderem aus China. Dort kannte und liebte man die Knolle bereits 3.000 v.Chr. Außerdem wird Ingwer in Indien, Japan, Brasilien, Nigeria und Jamaika angebaut.

 

Geschmack

Ingwer hat 2 Geschmacksrichtungen: fruchtig-scharf und erdig. Beim Aufschneiden der Ingwer-Wurzel macht sich sofort ein zitroniger Geruch im Raum breit. Ingwer ist besonders aromatisch. Dafür sorgen die im Ingwer enthaltenen Öle, aber auch Scharfstoffe.

Verwendung

Ingwer schmeckt wie kein anderes Gewürz: scharf-herb und etwas zitronig. Aufgrund seiner verschiedenen Geschmacksnoten kann es auf unterschiedliche Art und Weise eingesetzt werden: im Tee, als Paste an asiatischen Gewürzmischungen oder als Pulver für Soßen. Während wir in Europa Pfeffer und Salz nicht aus unserer Küche wegdenken können, ist es in Asien der Ingwer. Probieren Sie Ingwer an asiatischen Eintöpfen und Suppen sowie an Fleisch-, Gemüse- und Fisch-Currys. Damit erhält jedes Ihrer Gerichte einen scharfen Kick.

 

Gesundheitlicher Aspekt

Ingwer gehört zur asiatischen Heilmedizin, denn es ist reich an Vitamin C, Natrium, Kalzium, Eisen und Phosphor. Der Knolle wird eine beruhigende Wirkung auf Magen und Darm nachgesagt. Im Idealfall lindert Ingwer Entzündungen, Schmerzen und Übelkeit. Ingwer kann das Immunsystem stärken und Kopfschmerzen abmildern. Sogar bei laufenden Krebspräventionsstudien spielt Ingwer eine Rolle.

Kaffirlimettenblätter

Herkunft

Kaffir stammt ursprünglich aus dem Himalaya-Gebiet. Die Pflanze ist inzwischen in ganz Asien beheimatet, besonders häufig in Nepal, Bhutan und Sikkim. Die Blüten der Kaffirblatt-Pflanze sind gelb oder orangerot. Die Pflanzen wachsen zumeist auf feuchten, humosen Böden in den Bergregionen.

 

Geschmack

Kaffirblätter schmecken einzigartig. Viele Menschen sagen, dass sie dieses Gewürz an Zitronengras oder Yuzu erinnert. Andere beschreiben den Geschmack als komplex und vielschichtig mit Aromen von Pfeffer, Minze und Ingwer. Kaffirblätter sind sehr aromatisch und haben einen hohen Vitamin-C-Gehalt. Daher werden sie häufig in Säften und Smoothies verwendet.

Verwendung

Die geflügelten Blätter, die aussehen, als ob es zwei sind, werden besonders gern in Currys, Suppen oder auch Salaten verwendet. Das feine Zitrus-Aroma harmoniert besonders gut mit Kokosmilch, Fisch, Fleisch sowie Meeresfrüchten und Gemüse.

 

Gesundheitlicher Aspekt

Kafirblätter werden als wichtiger Bestandteil der kambodschanischen Küche traditionell zur Behandlung von Krankheiten und zur Stärkung des Immunsystems verwendet. Die Blätter enthalten viele Nährstoffe, Vitamine und Mineralien, die für den Körper sehr wichtig sind. Kafirblätter sind reich an Vitamin C, Beta-Carotin, Kalzium, Phosphor, Eisen und Mangan. Sie enthalten mehr Protein als andere Gemüseblätter.

Kafirblättern werden antivirale, antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften nachgesagt. Sie können helfen, Krankheiten wie Grippe, Erkältungen, Husten und Bronchitis zu behandeln. Kafirblätter sind außerdem gut für die Verdauung und können helfen, Verstopfung und andere Magen-Darm-Probleme zu lindern.

Kardamom

Herkunft

Kardamom ist ein Kraut, das seine Heimat in Indien hat. Kardamom-Vorkommen gibt es in Südindien, Sri Lanka, Thailand, Bhutan, im Irak, Bangladesch, Nepal und Südchina. Die bis 4m hohe Kardamom-Pflanze mit ihren großen Blättern lässt sich am ehesten durch Setzlinge vermehren.

Geschmack

Kardamom besitzt eine eukalyptus-artige leichte Schärfe. Neben seiner Würzigkeit weist Kardamom eine eigene Süße auf.

Verwendung

Verwenden Sie Kardamom sowohl an süßen als auch an herzhaften Gerichten. Nutzen Sie dieses Gewürz entweder gemahlen oder in Schoten. Zerkleinern Sie die ganzen Schoten vor der Zugabe an Ihr asiatisches Gericht. Kardamom wirkt warm und aromatisch und ist deshalb wunderbar kombinierbar mit zahlreichen anderen Gewürzen. Probieren Sie Kardamom an Ihren asiatischen Curry und Reisgerichten, aber auch am Dessert. Achten Sie jedoch auf die Dosis, damit er nicht vorschmeckt. Gehen Sie sparsam vor und schaffen Sie die perfekte Balance mit anderen Gewürzen.

Gesundheitlicher Aspekt

Kardamom wird als Verdauungsmittel verwendet und hat eine beruhigende Wirkung auf den Magen. Es ist außerdem wirksam bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen wie Erkältung, Husten und Bronchitis. Kardamom ist gut für das Herz und hilft bei der Senkung des Blutdrucks und des Cholesterinspiegels. Das Gewürz ist für seine entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften bekannt.

Koriander

Herkunft

Koriander ist Teil der Petersiliengewächse. Er kommt in Asien, Afrika und Europa vor. Schon in alten Sanskrit- und Bibel-Aufzeichnungen wurde Koriander namentlich erwähnt.

 

Geschmack

Koriander ist ein starkes Gewürz mit einem scharfen, unverwechselbar zitronigen Geschmack.

Verwendung

Sie können Koriander im Ganzen verwenden oder pulverisiert. In der asiatischen Küche ist Koriander fester Bestandteil, vor allem in Gewürzmischungen. Haben Sie außerdem schon einmal eine Brotgewürzmischung verwendet? Auch hier verleiht der Bestandteil Koriander ihrem frisch gebackenen Brot eine feine Note. Außerdem schmeckt Koriander frisch gezupft an zahlreichen Salaten.

 

Gesundheitlicher Aspekt

Koriander werden entzündungshemmende Eigenschaften nachgesagt. Jedes Gericht erhält mehr Ballaststoffe, Vitamin C und Eisen mit der Zugabe von Koriander. Indien und China nutzen Koriander als festen Bestandteil Ihrer Heilmedizin.

Kurkuma (Gelbwurz)

Herkunft

Wussten Sie, dass Kurkuma zu den Ingwer-Gewächsen gehört? Die Kurkumapflanze ist in Indien und Indonesien beheimatet. Dort wird sie bereits jahrhundertelang nicht nur als Gewürz genutzt, sondern auch wegen ihrer heilenden Wirkung.

Geschmack

Kurkuma schmeckt leicht bitter. Es hat einen „warmen“ Geschmack. Aufgrund seiner intensiv gelben Farbe wird es nicht nur zum Würzen verwendet, sondern auch zum Färben von anderen Gewürzen (Currypulver, Senf, etc.).

Verwendung

Kurkumapulver entsteht nach Trocknen und Mahlen der Kurkuma-Wurzel. Vor allem in der asiatischen Küche (Indien, China, Thailand …) kommt Kurkuma besonders oft vor. Mit seiner Farbkraft verleiht es exotischen Gerichten wundervolle Gelb-Töne.

Probieren Sie dieses Gewürz zunächst in kleinen Mengen. Im Mix mit etwas Pfeffer und Öl werden Kurkuma entzündungshemmende Eigenschaften nachgesagt. Jedes Curry- oder Gemüsegericht, aber auch asiatische Suppen freuen sich über einen Kurkuma-Kick – geschmacklich wie farblich.

Gesundheitlicher Aspekt

In asiatischen Kulturen wird Kurkuma seit Jahrhunderten wegen seiner medizinischen Eigenschaften verwendet. Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen und enthält Curcumin, ein starkes Antioxidans. Curcumin hat nachweislich entzündungshemmende, antibakterielle und antivirale Eigenschaften. Es kann auch die Durchblutung verbessern und den Cholesterinspiegel senken. Wegen all dieser gesundheitlichen Vorteile gilt Kurkuma als Superfood. Sie können frische Kurkumawurzel oder gemahlenes Kurkumapulver in Ihrer Küche verwenden. Verfeinern Sie, Suppen, Eintöpfe, Currys oder Reisgerichte mit Kurkuma, um eine schmackhafte und gesunde Mahlzeit zu erhalten.

Nelken

Herkunft

gehören zur Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae). Die meisten Arten stammen ursprünglich aus Australien, einige aber auch aus Südafrika und Neuseeland. Ursprünglich wurden sie nur in Europa angebaut, inzwischen sind sie aber auch in vielen anderen Teilen der Welt verbreitet.

 

Geschmack

Nelken schmecken scharf, bitter und leicht süßlich. Sie werden traditionell in der Küche verwendet, um Fleischgerichten ein besonderes Aroma zu verleihen. Die Geschmacksintensität von Nelken ist sehr hoch. Daher sollten sie Nelken nur sparsam verwenden. Wenn Sie zu viel davon verwenden, können die Gerichte schnell ungenießbar werden. Um den Geschmack von Nelken zu intensivieren, können Sie sie vor dem Gebrauch an der Luft trocknen. Dadurch verlieren sie etwas von ihrer Schärfe und werden aromatischer.

Verwendung

Nelken eignen sich sowohl für süße als auch herzhafte Gerichte. Sie werden unter anderem in der asiatischen Küche häufig verwendet. Sie sind besonders beliebt in China, Japan und Korea. Nelken werden oft in Reisgerichten, Nudelgerichten und Suppen verwendet, in China auch gerne in Fleisch- und Fischgerichten.

 

Gesundheitlicher Aspekt

Gewürznelken sind die ungeöffneten Blütenknospen des immergrünen Baumes Syzygium aromaticum. Sie werden seit langem in der traditionellen Medizin verwendet und sind auch heute noch ein beliebtes Hausmittel. Man nimmt an, dass der gesundheitliche Nutzen von Gewürznelken auf ihren entzündungshemmenden, antioxidativen und antimikrobiellen Eigenschaften beruht. Diese Stoffe können zum Schutz vor Krankheiten wie Krebs, Herzkrankheiten und Diabetes beitragen.

Außerdem sind Nelken eine gute Quelle für Vitamine und Mineralien wie Zink, Kalium und Mangan. Nelkenextrakt hemmt nachweislich die Produktion von Entzündungsstoffen wie Zytokinen und Prostaglandinen. Diese Wirkung kann bei folgenden Erkrankungen von Vorteil sein:

  • Eine Studie an Ratten ergab, dass ein Nelkenextrakt Arthritis-Symptome deutlich reduzieren konnte.

 

  • Studien haben außerdem gezeigt, dass Nelkenextrakt das Wachstum verschiedener Arten von Krebszellen hemmen kann, darunter Brust-, Dickdarm-, Lungen- und Hautzellen.

 

  • In einer anderen Studie wurde festgestellt, dass die tägliche Einnahme von Nelkenpulver über einen Zeitraum von 30 Tagen bei Menschen mit Bluthochdruck zu einer deutlichen Senkung des Blutdrucks und des “schlechten” LDL-Cholesterinspiegels führen kann.

Pfeffer (ganz)

Herkunft

Bis zu 10m hohe Pfefferpflanzen liefern die uns bekannten Pfefferkörner. Pfefferkörner wurden bereits in alten Schriften erwähnt. Allerdings kennt man deren Ursprung nicht – Pfeffer ist deshalb etwas rätselhaft, was die Herkunft betrifft. Manche vermuten sie in Indien. Demnach gelangten die Pfefferkörner von dort durch Alexander den Großen in Richtung Europa. In Südostasien baut man Pfeffer schon sehr lange an – über 1.000 Jahre.

Wiederum andere vermuten den Pfeffer-Ursprung in China. Pfeffer gehört zu den beliebtesten Gewürzen in unseren Küchen. Heute finden sich die größten Pfeffer-Anbaugebiete in Vietnam, Indonesien, Brasilien und Malaysia.

 

Geschmack

Schwarzer, weißer, grüner und roter Pfeffer sind die gängigsten Pfeffersorten. Dabei schmecken die schwarzen am intensivsten. Weiße Pfefferkörner würzen auf mildere Art. Grüne Pfefferkörner sind nichts anderes als unreife Schwarze und schmecken leicht süßlich. Rote Pfefferkörner sind die Spätlese der Pfefferkörner und haben einen hohen Fructose-Gehalt. Ihr Gericht bekommt eine süßlich-fruchtige Note durch roten Pfeffer. Allerdings ist roter Pfeffer mit seinem Piperin-Gehalt auch der schärfste.

Rosa Pfeffer gehört übrigens zur Schinusfrucht und ist kein klassischer Pfeffer.

Verwendung

Schwarzer Pfeffer gehört auf europäische Tische genauso wie Salz. Aber auch an asiatischen Gerichten darf schwarzer Pfeffer nicht fehlen. Damit bekommt Ihr Gericht ordentlich Schärfe.

Grüner Pfeffer rundet vor allem Marinaden oder Saucen hervorragend ab. Auch Chutneys würzen Sie damit wunderbar, denn sie erhalten dadurch einen besonders charakteristisch-würzigen Geschmack. Verfeinern Sie außerdem Ihre Nachspeisen oder Obstsalate mit grünem Pfeffer. Gerade mit Honig geht grüner Pfeffer eine wunderbar harmonische Beziehung ein.

Weißer Pfeffer verleiht Ihrem Gericht Schärfe auf den „letzten Drücker“. Auch an hellen Saucen und Dressings macht sich weißer Pfeffer bestens. Wenn Sie etwas mit Pilzen, Fisch oder Gemüse zaubern möchten, ist weißer Pfeffer die richtige Entscheidung.

Roter Pfeffer ist eher weich. Deshalb versuchen Sie ihn ungemahlen oder grob im Mörser gestampft an Ihrem Rezept (ohne Pfeffermühle). Verfeinern Sie mit roten Pfeffer Ihre Saucen, Salate & Gemüsebeilagen. Gerade an Kurzgebratenem schmeckt die rote Variante des Pfeffers sehr gut. Da roter Pfeffer eine gewisse Süße aufweist, versuchen Sie gern einmal an Ihrem Dessert.

 

Gesundheitlicher Aspekt

Pfeffer wird eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. So kann Pfeffer im Idealfall so wirken:

  • entzündungs- und krebshemmend
  • krampflösend und schmerzstillend
  • Nervenzellen sichernd
  • antioxidativ, antidiabetisch
  • appetitanregend

 

Bei Erkältungen kann er wärmen und eine antibakterielle Wirkung entfalten. Falls Sie sich fragen, welcher Pfeffer am gesündesten ist: der schwarze. Hier vermuten Forscher eine positive Wirkung bei der Therapie von Erkrankungen des Darms und der Haut sowie sogar bei einigen Krebsarten. Pfeffer enthält Piperin, das für die Bio-Verfügbarkeit von beispielsweise Curcumin oder Vitaminen erhöhen kann.

Sesam

Herkunft

Sesam ist ein Küchenkraut aus der Gattung Sesamum und in Afrika und Asien beheimatet. Sesam wird in tropischen und subtropischen Regionen auf der ganzen Welt angebaut. Dies Sesampflanze erreicht eine Höhe von 0,5-1m. Ihre Blätter sind gefiedert und haben bis zu 8 Fiederblättchen. Die Sesam-Blüten sind klein, weiß oder blassgelb und stehen in achsel- oder endständigen Blütenständen. Die Sesamfrucht enthält kleine ovale Samen in ihrer Kapsel.

Geschmack

Sesam ist in vielen Küchen beliebt, insbesondere in der süd- und ostasiatischen, nahöstlichen und afrikanischen Küche. Sesam hat einen nussigen Geschmack und wird oft ganz oder als gemahlenes Pulver zum Verfeinern verwendet.

Verwendung

Sesam wird als Gewürz in verschiedenen Süßspeisen verwendet. Die Samen der Sesampflanze werden zur Herstellung von Sesamöl verwendet. Die japanische Küche liebt Sesam. Sie finden dieses Gewürz aber auch in der arabischen Küche.

Gesundheitlicher Aspekt

Sesam gilt als wertvolle Nahrungsquelle und wird häufig in der traditionellen Medizin verwendet. Sesamsamen sind reich an Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien und anderen Nährstoffen.

Zu den möglichen gesundheitlichen Vorteilen, die mit dem Verzehr von Sesamsamen verbunden sind, gehören:

  1. Verbesserung der Blutzucker-Kontrolle
  2. Senkung des Cholesterinspiegels
  3. Reduktion von Entzündungen
  4. Förderung der Herzgesundheit, Verdauung und Knochengesundheit
  5. Verbesserung von Haut und Haar
  6. Förderung der Verdauung
  7. Verringerung des Krebsrisikos
  8. entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften

Sesamsamen beinhalten verschiedene Vitamine und Mineralien, darunter Kupfer, Mangan, Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink und Selen. Sie enthalten Phytosterine (pflanzliche Verbindungen) die zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen können. Außerdem sind Sesamsamen reich an Antioxidantien, die helfen können, die Zellen vor Schäden durch freie Radikale zu schützen.

Sternanis

Herkunft

Der Sternanis ist eine Pflanzenart aus der Gattung Illicium innerhalb der Familie der Mohrenbeer-Gewächse (Illiciaceae). Er wird auch Chinesischer Anis, Anistee oder Badian genannt. Der chinesische Name lautet bài hǎo yìn zǐ, was übersetzt „Hundert-Lotus-Blüten“ bedeutet.

Der Sternanis stammt ursprünglich aus Südostasien und wird heute in China, Vietnam, Japan, Nepal und Indien angebaut. In China wird er seit mehr als 2.000 Jahren kultiviert. Der Sternanis wird vor allem wegen seines aromatischen Öls angebaut, das in der Küche und in der Medizin verwendet wird.

 

Geschmack

Sternanis hat einen ähnlichen Geschmack wie Anis. Er schmeckt jedoch rauchiger und schärfer, insgesamt also etwas intensiver als Anis. Wenn Sie an den Geschmack von Fenchel oder auch Lakritze denken, kommen Sie dem Geschmack von Sternanis sehr nahe.

Verwendung

Besonders die thailändische Küche nutzt Sternanis. Mit diesem Gewürz verleihen Sie Ihren thailändischen Gerichten ein intensives Aroma. Mahlen Sie es am besten frisch im Mörser. Alternativ können Sie Sternanis auch als vollständige Sterne an Ihr asiatisches Gericht geben. Nicht selten finden Sie Sternanis in bereits fertigen asiatischen Currypasten. Aber auch am Weihnachtspudding oder -punsch macht sich dieses Gewürz hervorragend.

 

Gesundheitlicher Aspekt

Die Sternanisöl-Zubereitung ist ein wichtiges Kraut in der traditionellen chinesischen Medizin und wird häufig zur Behandlung von Magen-Darm-Problemen, Erkältungen und Grippe eingesetzt. Sternanisöl wird auch in der Aromatherapie verwendet. Es soll entspannend, beruhigend und antidepressiv wirken.

Thai Basilikum

Herkunft

Thai Basilikum ist in Indien, Laos und Thailand heimisch. Es wird in diesen Ländern seit Jahrhunderten kultiviert und wird auch in Vietnam, Kambodscha und anderen Teilen Südostasiens angebaut. Thai-Basilikum gehört zur Familie der Minzgewächse (Lamiaceae), zu der auch viele andere Kräuter wie Rosmarin, Salbei und Oregano gehören.

Geschmack

Dieses aromatische Kraut hat einen süßen Geschmack mit einem Hauch von Anis oder Lakritz. Die Blätter werden frisch oder getrocknet in der Küche verwendet. Thai-Basilikum wird häufig für Thai-Currys, Suppen und Pfannengerichten genutzt. Es kann auch zu einem Tee verarbeitet werden.

Verwendung

Insbesondere Suppen und Soßen werden mit Thai-Basilikum gewürzt, vorrangig in der Thailändischen Küche. Streuen Sie die Blätter in das fertige Gericht. Lassen Sie es nur für kurze Zeit mitkochen. An Salaten verwenden Sie Thai Basilikum ungekocht.

Gesundheitlicher Aspekt

Thai-Basilikum enthält die Vitamine A und C sowie Eisen, Kalium und Magnesium. Reich an Antioxidantien kann Thai Basilikum helfen, den Körper vor Schäden durch freie Radikale zu schützen. Außerdem kann Thai Basilikum im Idealfall das Immunsystem stärken und Infektionen abwehren. Thai-Basilikum enthält außerdem entzündungshemmende Eigenschaften, die dazu beitragen können, Schwellungen und Schmerzen im Körper zu verringern. Schließlich wird dem Thai-Basilikum eine natürliche entgiftende Wirkung zugeschrieben.

Timut Szechuan Pfeffer

Herkunft

Der Timut-Pfeffer ist ein scharfer Pfeffer aus dem Süden Tibets. Sein Name bedeutet „pfeffrig“ in der lokalen Sprache und bezieht sich auf seinen starken, aromatischen Geschmack. Timut-Pfeffer wird traditionell in den Himalaya-Bergen angebaut und ist eine beliebte Zutat in der nepalesischen Küche.

 

Geschmack

Timut-Pfeffer hat einen fruchtigen, leicht säuerlichen Geschmack mit einer angenehm scharfen Note.

Verwendung

Timut-Pfeffer eignet sich hervorragend für Gerichte mit Huhn, Lamm oder scharfen Saucen. Er ist auch eine beliebte Zutat für Currys und Chutneys.

 

Gesundheitlicher Aspekt

Der Timut Szechuan Pfeffer ist ein bekanntes Heilmittel in der traditionellen chinesischen Medizin. Seit Jahrhunderten wird er zur Behandlung von Erkältungen und Grippe eingesetzt. Auch bei Asthma und anderen Atemwegserkrankungen sowie bei Verdauungsbeschwerden wird diese Pfefferart angewendet.

Zimt Ceylon

Herkunft

Wussten Sie, dass Zimt eines der ältesten Gewürze der Welt ist? Er wurde schon vor 4.500 Jahren in einer chinesischen Schrift erwähnt. 900 Jahre später fand Zimt auch seinen angestammten Platz in der europäischen Gewürz-Riege. Die Innenrinde des Zimtbaums, die „Zimtrinde“, war besonders in der französischen Küche populär. Zimt wird in Asien angebaut, so beispielsweise in Sri Lanka, China, auf den Seychellen und in Indonesien.

 

Geschmack

Zimt schmeckt süßlich. Es hat jedoch auch eine holzige Note. Dafür ist die innere Zimtbaum-Rinde verantwortlich.

Verwendung

Würzen Sie Lamm oder Geflügel mit Zimt, überraschen Sie Ihre Dinner-Gäste mit einer überraschenden Note. Aber auch Eintöpfe, Currys und Pfannengerichte mögen einen Hauch von Zimtzugabe. Als Stange oder in pulverisierter Form verfeinern Sie Saucen, aber auch süße Gerichte. Besonders zu Weihnachten wird Zimt gern an Wild oder auch im Punsch oder Bratapfel verwendet.

 

Gesundheitlicher Aspekt

Zimt ist ein Gewürz, das seit Jahrhunderten für seine medizinischen Eigenschaften bekannt ist. Es wird traditionell zur Behandlung von Magen-Darm-Problemen, Erkältungen und Grippe eingesetzt. Zimt enthält ätherische Öle, die antibakterielle und antimykotische Eigenschaften haben. Darüber hinaus hat Zimt auch entzündungshemmende Eigenschaften.

Zimt ist außerdem sehr gut für das Herz-Kreislauf-System. Es hilft, den Blutdruck zu senken und die Arterien zu entlasten. Zimt kann den menschlichen Körper dabei unterstützen, das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall zu reduzieren.

Zitronengras

Herkunft

Zitronengras stammt ursprünglich aus Südostasien und wird dort seit Jahrhunderten traditionell in der Küche verwendet. Mittlerweile ist es auch in vielen anderen Teilen der Welt bekannt und beliebt, in Europa erst seit etwa 20 Jahren.

 

Geschmack

Es gibt verschiedene Arten von Zitronengras, die sich in Geschmack und Farbe unterscheiden. Die meisten Sorten haben einen leicht säuerlichen Geschmack mit einer angenehmen Zitrusnote.

Verwendung

Zitronengras ist ein beliebtes Gewürz in der asiatischen Küche und wird dort häufig in Currys, Fischgerichten, Saucen oder Suppen, aber auch an Salaten oder Süßspeisen verwendet. Zitronengras kann wunderbar mit anderen Gewürzen harmonieren, beispielsweise Ingwer.

 

Gesundheitlicher Aspekt

In der traditionellen asiatischen Medizin wird Zitronengras schon seit Jahrhunderten für die Behandlung von verschiedenen Beschwerden verwendet. So soll es beispielsweise gut gegen Magen-Darm-Probleme, Erkältungen oder Kopfschmerzen sein.

Zitronengras ist reich an verschiedenen Nährstoffen und enthält neben Vitamin C auch viele B-Vitamine, Mineralien wie Kalium, Magnesium und Zink sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Limonen und Citral. Zitronengras wird häufig eingesetzt, um die Verdauung anzuregen oder den Appetit zu reduzieren. Auch für die Behandlung von Erkältungen und Grippe wird es oft empfohlen.

Unser Lieblingsrezept: Thai Curry | Seafood | Erbsen

Thai Curry ist ein unglaublich vielseitiges asiatisches Gewürz. Es passt nicht nur zu den verschiedensten Wok-Gerichten sowie zu Linsen, sondern auch zu Gemüse, als Marinade für Garnelen oder – wie in diesem Rezept – zu einer Kombination aus Seafood, Erbsen und Kokosmilch.

 

Sie brauchen für 4 Personen

  • 100 ml Maracujasaft, alternativ Mangosaft
  • 50 ml eingekochte Brühe (kräftig)
  • 30 g Thai-Curry Pulver
  • 500 ml Kokosmilch
  • 30 g Honig
  • 1 Blumenkohl
  • Verschiedene Meeresfrüchte
  • 1 Limette
  • etwas Erbsen
  • etwas Koriander
  • etwas Stärke
  • etwas Fünf-Gewürze-Pulver

 

Zubereitung

Curry Basis:

  1. Reduzieren Sie Brühe und Saft bei starker Hitze auf die Hälfte.
  2. Geben Sie das Thai Curry Pulver hinzu.
  3. Kochen Sie das Ganze zunächst auf und lassen Sie es einkochen, bis Sie die gewünschte Konsistenz erreicht haben. Alternativ können Sie auch mit Stärke abbinden.
  4. Geben Sie abschließend Limettenabrieb sowie Limettensaft hinzu.

Blumenkohl:

  1. Zerkleinern Sie den Blumenkohl zu kleinen Röschen und schwenken Sie diese roh in heißer Butter bei mäßiger Temperatur unter.
  2. Rösten Sie die die Blumenkohl-Röschen in einer ausreichend großen Pfanne für 5 bis 8 Minuten.
  3. Salzen Sie den Blumenkohl leicht und würzen sie ihn bei bissfester Garstufe mit dem Fünf-Gewürze-Pulver.

Meeresfrüchte:

  1. Braten Sie Ihre Lieblings-Meeresfrüchte in einer beschichteten Pfanne glasig.
  2. Geben Sie gegen Ende die Erbsen hinzu und erhitzen Sie diese. Alternativ lassen sich die Meeresfrüchte auch direkt im Curry garziehen. Achten Sie jedoch darauf, das Ganze nicht zum Kochen zu bringen!

Häufig gestellte Fragen zu asiatischen Gewürzen

Asiatische Gewürze eignen sich hervorragend für Reisgerichte oder Fleischteller. Doch auch Gemüse ist für asiatische Gewürze eine wunderbare Grundlage. Oft ist es bei asiatischen Gewürzen so, dass sie ihren formvollendeten Geschmack erst dann zeigen, wenn Sie sie beim Gar-Vorgang zugeben und vor dem Essen wieder aus Ihrem Gericht herausnehmen. Probieren Sie es zum Beispiel mit Zitronengras aus oder auch Nelken. Hier zeigt sich diese Wirkung im Besonderen.

Szechuan-Pfeffer und Chili sollten Sie einmal für die Zubereitung eines Rubs versuchen. Bei allen asiatischen Gewürzen gilt: Geschmacksintensität! Deshalb sollten Sie Ihre asiatischen Gewürze mit Bedacht einsetzen und den Geschmack Ihrer Dinner-Gäste genau kennen.

Das traditionelle Fünf Gewürze Pulver aus China besteht aus

✓ Timut-Pfeffer

✓ Zimt

✓ Sternanis

✓ Fenchel und

✓ Gewürznelken.

Pulverisiert eignet es sich hervorragend an Fleischmarinaden. Versuchen Sie es beispielsweise an der chinesischen knusprigen Ente. Doch auch als Vegetarier werden Sie das Fünf Gewürz Pulver an ihren Gerichten zu schätzen wissen. Asiatische Klassiker wie Nudelsuppen und werden hiermit ebenso Gewürzt wie Reisgerichte. Auch asiatische Fleisch- und Gemüsesalate werden zur authentischen Geschmacksexplosion.

Wenn Sie asiatische Nudeln kochen möchten, benötigen Sie eine knackige Gewürzmischung. Versuchen Sie es mit gern mit folgendem Mix:

Knoblauchpulver (4EL)

Röstzwiebeln (6EL)

Gemüsebrühpulver (4EL)

Ingwer, gemahlen (3EL)

Kurkuma (3EL)

Cayennepfeffer (2EL)

Paprikapulver (3EL)

Koriander, gemahlen (3EL)

Die Gewürzmischung verwahren Sie abgedunkelt und trocken. So haben Sie ein wenig Vorrat. Für Ihre Nudeln benötigen Sie nicht mehr als 2EL des Pulver-Mixes – gern mehr, wenn sie es intensiver mögen.

Lagern Sie Ihre asiatischen Gewürze und Gewürzmischungen an einem Ort, der sowohl trocken als auch kühl und lichtgeschützt ist. Verwenden Sie beispielsweise Aroma-Schutzbeutel, die Sie wiederverschließen können. Auch Gewürzdosen sind eine gute Idee. Hier gibt es verschiedene Größen. Grundsätzlich sollten in Ihrem Vorratsschrank oder in Ihrer Speisekammer keine immensen Temperaturschwankungen herrschen. Direktes Sonnenlicht ist grundsätzlich schlecht für Gewürze.