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Zutaten

Personen

Zutaten:

2 Kleine Auberginen
250 g Griechischer Joghurt
1 Kleines Glas Sauerkirschen
1 BIO Zitrone
1 Esslöffel Kapern
3 Knoblauchzehen (geschält)
1 Esslöffel Honig
Prise(n) Salz
2 Esslöffel Harisssa
2 Esslöffel Dukkah
Etwas Frischer Dill, Minze, Petersilie

Gegrillte Aubergine gehört zu den Gerichten, die mit wenigen Zutaten auskommen und trotzdem viel Geschmack auf den Teller bringen. 

In unserer Variante wird die Aubergine vom Grill von einer fruchtig-scharfen Kirsch-Harissa-Paste und nussigem Dukkah begleitet. So entsteht eine Kombination aus röstigen, vollmundigen, fruchtigen, scharfen und leicht säuerlichen Aromen, die besonders gut zusammenpasst – ob als leichtes Hauptgericht oder als besondere Beilage vom Grill.

Zubereitung

  • Gesamtzeit: 30 min
  • Kochzeit: 20 min
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Zubereitung:

    1. 3-4 EL Sauerkirschen, 4-5 EL vom Kirschsaft, 1 EL Kapern, die Knoblauchzehen, 2 EL Harissa sowie 1 Prise Salz mit dem Stabmixer fein pürieren, dabei so viel Olivenöl zugeben, dass eine sämige Paste entsteht
    2. Auberginen waschen, längs halbieren, Schnittflächen 1cm tief rautenförmig einschneiden, großzügig mit Olivenöl einstreichen und auf der Schnittfläche 6-8 Minuten knusprig grillen.
    3. In der Zeit den Joghurt mit einer Prise Salz, fein abgeriebener Schale einer Zitrone, dem Saft einer halben Zitrone und 1 EL Honig gut verrühren. Die Kräuter waschen, vorsichtig trockenschütteln und grob schneiden. Restliche Kirschen vierteln.
    4. Jetzt die Auberginen wenden, die angegrillte Seite mit je 1 EL der Kirsch-Harissa-Paste bestreichen und bei geschlossenem Deckel und indirekter Hitze bei etwa 200°C für weitere 8-10 Minuten schmoren.

    Anrichten:

    1. Joghurt auf 4 Teller verteilen und etwas glattstreichen. Je eine Auberginen-Hälfte mittig auflegen, mit den Kirsch-Stückchen bestreuen, restliche Harissa-Paste, sowie 1-2 EL Olivenöl pro Teller darüber träufeln. Zum Schluss die Kräuter mit ein paar Spritzern Zitronensaft und Olivenöl marinieren, auf die Teller verteilen, mit je ½ EL Dukkah bestreuen und noch warm genießen.

    Produktempfehlungen

    Harissa
    Die Harissa Gewürzmischung ist in der nordafrikanischen Küche weit verbreitet und erfreut sich in ganz Maghreb großer Beliebtheit. Sie ist aus den Küchen nordafrikanischer Länder wie Marokko, Libyen oder Algerien fester Bestandteil. In Ihrem ursprünglichen Herkunftsland Tunesien könnte man Harissa sogar als eine Art Nationalgewürz bezeichnen. Hier bereichert die feurig-scharfe Würzpaste sogar den Frühstückstisch als Brotaufstrich. Geschmack Traditionell setzt sich Harissa aus den Grundzutaten Chili, Kreuzkümmel, Koriander, Knoblauch und Salz zusammen. In der Mischung aus der Gewürzmühle runden Tomatenflocken, Kümmel und Minze das Geschmacksbild ab. Sie begeistert mit scharf-würzigen, frischen und leicht erdigen Noten sowie einer guten Spannung am Gaumen. Verwendung Das wohl bekannteste Gericht mit der feurigen Würze von Harissa ist die nordafrikanische Lammbratwurst Merguez, die sozusagen von innen gewürzt werden kann. Natürlich liegt es dann zurecht auch Nahe Lamm, Rind oder Huhn auch von außen mit Harissa zu marinieren. Auch Couscousgerichte, Falafel, Tajines, Reis- und Nudelgerichte, Soßen, Suppen und diverses Gemüse wie zum Beispiel Blumenkohl aus dem Ofen, bereichert der tunesische Klassiker mit seinem scharf-würzigen Aroma. Häufig wird Harissa in Nordafrika als Paste verwendet. Diese lässt sich mit der trockenen Gewürzmischung auch herstellen. Hierfür empfehlen wir die Harissa Mischung aus der Gewürzmühle mit Wasser im Verhältnis eins zu zwei anzurühren und nach Bedarf mit etwas Tomatenmark abzuschmecken. Eine, auch aus Tunesien stammende, Variante von Harissa ist das Rosenharissa. Die insbesondere durch den berühmten Kochbuchautor Yotam Ottoleghi bekannt gewordene, blumige Variante wird mit einem hohen Anteil an Rosenblättern und Minze verfeinert und ist auch bei der Gewürzmühle Rosenheim erhältlich.

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