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Zutaten

Portionen

Salat:

4 Karotten, geschält
1 kleiner Blumenkohl
200 g Cocktailtomaten
10 g Kreuzkümmel, gemahlen
30 g Anis
5 g Kurkuma
Etwas Salz
50 g Taggiasca-Oliven, entsteint
1 Esslöffel Kapern
2 Esslöffel Berberitzen
1 Bündel Basilikum
Etwas Glatte Petersilie

Vinaigrette:

40 ml Heller Essig
1 Teelöffel Dijon-Senf
2 Esslöffel Honig
1 Abrieb(e) einer ganzen Zitrone
Der lauwarme Karotten-Blumenkohl-Salat ist nicht nur ideal als Grillbeilage, sondern auch ein tolles leichtes Mittagessen. Karotten, Blumenkohl und Cocktailtomaten werden langsam gegart und nehmen dabei die Aromen von Vadouvan, Kreuzkümmel, Anis und Kurkuma besonders gut auf. Die traditionelle indisch-französische Gewürzzubereitung wird in der Gewürzmühle Rosenheim durch einen aufwendigen Fermentationsprozess hergestellt und verleiht dem Gemüse eine feine Umami-Würze mit milden Curry-Noten. Berberitzen, Kapern, Taggiasca-Oliven und Zitronenabrieb sorgen anschließend für Frische und einen spannenden Kontrast. Unbedingt ausprobieren!

Zubereitung

  • Gesamtzeit: 50 min
  • Kochzeit: 30 min
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Salat:

    1. Die Karotten in mundgerechte Stücke schneiden. Den Blumenkohl putzen und in kleine Röschen teilen. Die Cocktailtomaten von den Stielen befreien.
    2. Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Karotten bei mittlerer Hitze langsam anbraten. Nach etwa 2–3 Minuten den Blumenkohl dazugeben.
    3. Die Hitze reduzieren und das Gemüse zugedeckt langsam garen. Dabei alle 2–3 Minuten vorsichtig durchschwenken.
    4. Nach etwa 10 Minuten die Cocktailtomaten dazugeben und alles bei niedriger Hitze zugedeckt weiterschmoren lassen. Darauf achten dass die Tomaten nicht zerfallen sie sollen nur angaren.
    5. Den Deckel abnehmen. Vadouvan, Kreuzkümmel, Anis und Kurkuma dazugeben und das Gemüse bei niedriger Hitze noch einige Minuten ziehen lassen. Dabei gelegentlich vorsichtig durchschwenken, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen. Leicht salzen.

    Vinaigrette:

    1. Für die Vinaigrette Essig, Dijon-Senf und Honig verrühren. Das Olivenöl anschließend langsam mit einem Schneebesen einarbeiten. Den Abrieb der Zitrone zugeben.
    2. Die Vinaigrette über das noch warme Gemüse geben und alles etwa 10–15 Minuten ziehen lassen. Anschließend bei Bedarf noch einmal mit Salz abschmecken.
    3. Den Gemüsesalat auf Tellern anrichten. Taggiasca-Oliven, Kapern, Berberitzen und Basilikumblätter darauf verteilen und mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.

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    Die traditionelle, handwerklich hergestellte und fermentierte Gewürzzubereitung ist geschmacklich einzigartig. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Aromatik könnte Vadouvan auch als „indisches Umami“ bezeichnet werden. Genau genommen ist Vadouvan jedoch eine indisch-französische Gewürzzubereitung. Denn die Mischung wurde von französischen Siedlern in der südindischen Region Pondicherry entwickelt. Vadouvan gilt als Abwandlung der tamilischen Mischung Vadagam, die häufig pastös oder in walnussgroßen Kugeln angeboten wird. Die Mischung Vadouvan enthält typischerweise fermentierten Knoblauch, fermentierte Zwiebeln und diverse Gewürze. Ursprünglich wurden für die Gewürzmischung Zwiebeln und Knoblauch an der Sonne gemeinsam mit verschiedenen Gewürzen getrocknet und anschließend mit Rizinusöl – dem eine konservierende Wirkung nachgesagt wird – vermengt, zerkleinert und zu Kugeln gerollt. Um ein optimales geschmackliches Ergebnis zu erzielen, entsteht Vadouvan in der Gewürzmühle Rosenheim in einem zweistufigen Fermentationsprozess. Die Gewürzmischung erfordert also nicht nur aufwendige Handarbeit, sondern auch viel Zeit und Geduld. Das Warten lohnt sich! Neben Zwiebeln und Knoblauch sorgen Urdbohnen (Linsenbohnen), Fenchel, Bockshornklee, Cumin, Curryblätter, Senfsaat, Muskatnuss und schwarzer Tellicherry-Pfeffer für eine fermentig anmutende Umami-Würze mit milden, fast süßlichen, curryähnlichen Noten. Vadouvan eignet sich dank seines besonderen Aromaprofils sowohl zur dezenten Aromatisierung von Saucen oder Ähnlichem als auch zum direkten Würzen von Speisen. Wir empfehlen Vadouvan zum Würzen von Reis und Hülsenfrüchten, Bratkartoffeln und Wurzelgemüse, Linsen, Currys und sahnigen Saucen, Auberginen, Eiern und Omeletts, Hackfleisch sowie Schwein mit Apfel und geschmorten Zwiebeln. Ebenso passt es hervorragend zu Huhn, Lamm und Innereien. Unbedingt probieren: Vadouvan-Bratkartoffeln mit Rührei!

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