Der Name des Cayenne Pfeffers kann schon mal für ein wenig Verwirrung sorgen. Denn eigentlich hat dieses Gewürz, abgesehen von seiner Schärfe, nichts mit dem klassischen Pfefferkorn gemein. Vielmehr handelt es sich um eine Chili, die ihren Namen vermutlich ihrer ursprünglichen Heimat zu verdanken hat, nämlich der Stadt und dem gleichnamige Fluss Cayenne in französisch Guyana, wo die orange-rote Chilisorte an ca. 75 cm großen Büschen wächst.
In der Küche überzeugt unser Cayennepfeffer mit einer konsequenten Schärfe, sowie mit paprikafruchtigen Noten und der für Cayennpfeffer typischen, leicht rauchigen Aromatik. Er ist ein Multitalent und bereichert nicht nur Hackfleisch, Chili con Carne und Eintöpfe, sondern wird auch gerne für Marinaden oder als Scharfmacher zum Frühstücksei gewählt.
Inhalt: 60 g
ohne Zusatzstoffe, ohne Gentechnik, ohne Zucker, ohne Chemie, ohne Geschmacksverstärker, ohne Salz
Unser Paprikapulver stammt aus Ungarn. Diese Variante kommt mit einer milden Schärfe und ausgeprägtem Paprikaaroma. Wir empfehlen es zum Würzen von Suppen, Saucen, Eierspeisen und Salaten sowie zu Schweine- und Kalbsfleisch, Lamm, Geflügel und Gemüsegerichten.
Herkunft: Piment d’Espelette ist eine Chilisorte, die auch unter den Namen Gorria oder Biper (das baskische Wort für ‚Pfeffer‘) bekannt ist. Die aromatische, frisch-fruchtige, milde Schote wird traditionell im französischen Baskenland angebaut. Auch wenn Piment d’Espelette den Herkunftsschutz AOP (appellation d'origine protégée) hat, der es nur zehn französischen Dörfern erlaubt diese Delikatesse herzustellen, stammt die Pflanze ursprünglich aus Mittelamerika. Sie wurde erstmals vom spanischen Eroberer Juan Sebastián Elcano nach Europa gebracht, wo sie zunächst in der spanischen Region Kastilien kultiviert wurde. Später im 16ten Jahrhundert ist die Chili im Baskenland, rund um das Städtchen Espelette angekommen, wo sie optimale klimatische Bedingungen vorfand und den Namen Piment d’Espelette (Piment = französisch für Paprika) erhielt. Zunächst ernteten die Bauern sehr unterschiedliche Produkte und Qualitäten, bevor sie sich Ende des letzten Jahrhunderts zusammenschlossen und gemeinsame Vorschriften für Anbau, Ernte und Verarbeitung vereinbarten, was ihnen im Jahr 2000 das Schutzsiegel AOP einbrachte. Die Früchte werden ab Mitte August bei optimaler Reife geerntet, auf Schnüre aufgefädelt und auf Balkonen und Hauswänden getrocknet. Nach der Trocknung, die heutzutage auch maschinell vonstatten geht, werden die Schoten vermahlen.
Aroma und Verwendung: Die leuchtenden orange-roten Chilis überzeugen mit einer milden Schärfe und einer feinen, fruchtigen Säure. Das Aroma ist so harmonisch, dass Piment d’Espelette ein absolutes Multitalent in der Küche ist. So empfehlen wir diesen Gewürzklassiker zu Salaten, gebratenem Gemüse, Pilzen und Tomaten, Ente, Fisch und hellem Fleisch, ebenso wie zu Orangensorbet, Obstsalat, Marmeladen, Erdbeeren und Pistazien.
Cajun Spice ist einer der wohl bekanntesten BBQ Rubs aus den Südstaaten Nordamerikas. Die Mischung stammt ursprünglich aus der in Louisiana beheimateten Cajunküche, die durch französischstämmige Einwanderer entstanden ist. Sie wurde für allerlei Gerichte verwendet und würzt in ihrer Heimat unter anderem das bekannte eintopfartige Gericht ‚Jambalaya‘. Später haben große Steakhäuser wie das bekannte Smith&Wollensky mit ‚Cajun Marinated‘ Steaks der Mischung zu noch mehr Berühmtheit und Beliebtheit verholfen.Wir empfehlen unser Cajun Spice als Allrounder zu Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten und Gemüse. Vor allem als Trockenmarinade zu Rindersteaks und Garnelen ist diese Mischung unwiderstehlich.Unser Tipp: Verwenden Sie die Mischung auch zum Würzen von Grill- und Ofengemüse.
Bei unserem violetten Bergpfeffer handelt es sich um die Früchte eines immergrünen Strauchs aus dem tasmanischen Hochland. Hier reifen die violetten Beerenfrüchte in den kühlen Tälern und Schluchten der Regenwälder Tasmaniens. Nicht nur botanisch haben diese aromatischen Beeren wenig mit echtem Pfeffer gemein, sondern sie unterscheiden sich auch geschmacklich deutlich von dem beliebten Klassiker. Die lila Beere schmeckt zunächst fruchtig-süß bevor sie mit einem leicht rauchigen Aroma und ihrer intensiven, tückischen Schärfe überrascht, bevor er auch mal ein leichtes Taubheitsgefühl auf der Zunge hinterlassen kann. Es empfiehlt sich, den Pfeffer nicht lange mitzukochen, sondern erst kurz vor Fertigstellung eines Gerichts beizufügen. Wir empfehlen diesen Pfeffer zu klassischen Steaks oder zu Frischkäse und weißen Soßen, wo er zusätzlich mit einem lila-violetten Farbakzent punktet.
Dieser Pfeffer sollte im Mörser verarbeitet werden und ist nicht optimal für Mühlen geeignet.
Unsere Zitronenpfeffermischung besteht aus grünem und schwarzen Pfeffer, sowie Zitronenmyrte und Zitronenschalen. Während der grüne Pfeffer unserer Mischung seine zitronig-grasigen Noten verleiht, bringt der Malabar Tigerpfeffer einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen sein intensiv-frisches Aroma ein. Die leicht minzige Zitrusfrische intensiviert sich durch die Zitronenmyrte und Zitronenschale, was diese Pfeffermischung zum idealen Begleiter zu Fisch, Meeresfrüchten Gemüse und Salaten.
Unser Tipp: Würze gegrillten Fenchel mit unserer Zitronenpfeffermischung.
Ihren Namen verdankt diese extrem scharfe Schote ihrer Herkunft - der Karibikinsel Trinidad. Der zweite Teil des Namens ist an die zulaufende Spitze der Walnussgroßen Chilischote angelehnt, welche an den Stachel eines Scorpions erinnert, was insbesondere mit Blick auf ihre Schärfe recht treffend erscheint. Die Trinidad Scorpion Chili ist Teil der Habanero Familie (Capsicum Chinese) und wurde in den 2010er von Wahid Ogeer gezüchtet, bevor sie anschließend mit 1.200.000 Scoville vom Chile Pepper Institute als schärfste Chili der Welt anerkannt wurde. Später wurde sie als weltschärfste Chili von der Habanerozüchtung Carolina Reaper abgelöst.
Mit ihren 650.000 - 700.000 Scoville kommt die Trinidad Scorpion der Gewürzmühle mit einer extremen Schärfe. Wir empfehlen Sie mit Vorsicht zu dosieren und sich Schritt für Schritt an die eigene Schmerzgrenze heran zu tasten. Diejenigen, die mit der ausgeprägten, dominanten Schärfe zurecht kommen, werden mit einer fruchtigen Note und der leichten Süße der Schote belohnt. Wir empfehlen die Chili als extremen Schärfekick zu Currywurst, Huhn und Grillgemüse.
Der schwarze Malabarpfeffer wächst in einem Tigerreservat im Südwesten Indiens, in einer der ältesten Pfefferanbauregionen der Welt, der Malabarküste. Es heisst, dass in dieser Region die genetisch ursprünglichsten Pfeffer angebaut werden. Die Erntemengen dieser sehr traditionellen Pflanze sind gering und der Pfeffer wird bis heute von Hand gepflückt und sonnengetrocknet. Dank seines hohen Gehalts an ätherischen Ölen und seines intensiv-warmen, leicht fruchtigen Aromas gilt er als einer der besten Pfeffer der Welt.
Wir empfehlen diesen Pfeffer als Allrounder aber insbesondere zu Fleisch und Fisch, für Soßen und Eintopfgerichte.
Inhalt:
0.1 Kilogramm
(89,00 €* / 1 Kilogramm)
8,90 €*
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