Dieser Urpfeffer stammt aus den Hochlagen Banasuras (Nordost Kerala). Die besonders hochwertigen Pfefferpflanzen wachsen auf den fruchtbaren Böden in der Nähe des Banasura Sagar Damm bei idealem Klima heran und erreichen Wuchshöhen von bis zu 12 Meter (üblich beim Pfefferanbau sind ca.3-4 Meter). Die Erntemengen dieses Spätlesepfeffers sind mit 2 Tonnen pro Jahr äußerst gering.
Die außergewöhnlich großen Beeren des Banasura Hochlandpfeffer wecken Assoziationen mit Schwarztee, Kräutern und Leder. Sein Geschmack zeichnet sich durch eine Verbindung aus harmonischen, fruchtigen Aromen mit einer angenehm bitteren Note sowie einer warmen Schärfe aus. Wir empfehlen ihn als Allrounder, der sich sehr gut für die Mühle eignet. Mit dunklem Fleisch harmoniert er besonders gut.
Unser wilder Voatsiperifery Pfeffer (Piper Borbonese) stammt aus dem Urwald Madagaskars. Der schwer auszusprechende Name des geschwänzelten Pfeffers bedeutet aus dem Malagasy übersetzt so viel wie "Frucht der Tsiperiferypflanze". Die ausschließlich im tropischen Urwald Madagaskars und auf der Insel Réunion wachsende Pfefferpflanze ist nicht kultivierbar und sehr schwer zu ernten. Das an den bis zu 20 Meter hohen Pflanzen wachsende Pfefferkorn muss per Hand von den jungen, oben liegenden Trieben der Pflanze gepflückt werden. Entsprechend gering fallen die jährlichen Erntemengen aus und liegen bei ca. 2 Tonnen. Dennoch: Der Aufwand lohnt sich! Dieser Pfeffer hat nicht nur einen außergewöhnlichen Namen, er überzeugt auch auf ganzer Linie mit seinem intensiv-vollmundigen Geschmack. Seine warmen, erdigen Noten werden von Schokolade, Eukalyptus, Ingwer, zitrusfruchtigen Aromen und einer wohlig-warmen, milden Schärfe begleitet. Besonders empfehlen wir den Allroundpfeffer zu Wild, Ente, dunklem Fleisch, Kartoffeln und Wurzelgemüse, Käse und karamellisierten Nüssen.
Das Chilisalz aus der Gewürzmühle kann mehr als nur scharf und salzig. Getrocknete Paprika, feine Raucharomen der geräucherten Chipotle Chili und Umaminoten der getrockneten Tomaten runden nahezu jedes Gericht von Schärfeliebhabern ab. Wir empfehlen das Chilisalz besonders zu gebratenem Fleisch, Fisch, Geflügel, sowie zu Aufläufen und Dips. Natürlich kann es auch als würzender Allrounder zu nahezu allen Reis- und Pastagerichten, sowie zu Frischkäse oder Avocado eingesetzt werden.
Die Harissa Gewürzmischung ist in der nordafrikanischen Küche weit verbreitet und erfreut sich in ganz Maghreb großer Beliebtheit. Sie ist aus den Küchen nordafrikanischer Länder wie Marokko, Libyen oder Algerien fester Bestandteil. In Ihrem ursprünglichen Herkunftsland Tunesien könnte man Harissa sogar als eine Art Nationalgewürz bezeichnen. Hier bereichert die feurig-scharfe Würzpaste sogar den Frühstückstisch als Brotaufstrich.
Geschmack
Traditionell setzt sich Harissa aus den Grundzutaten Chili, Kreuzkümmel, Koriander, Knoblauch und Salz zusammen. In der Mischung aus der Gewürzmühle runden Tomatenflocken, Kümmel und Minze das Geschmacksbild ab. Sie begeistert mit scharf-würzigen, frischen und leicht erdigen Noten sowie einer guten Spannung am Gaumen.
Verwendung
Das wohl bekannteste Gericht mit der feurigen Würze von Harissa ist die nordafrikanische Lammbratwurst Merguez, die sozusagen von innen gewürzt werden kann. Natürlich liegt es dann zurecht auch Nahe Lamm, Rind oder Huhn auch von außen mit Harissa zu marinieren. Auch Couscousgerichte, Falafel, Tajines, Reis- und Nudelgerichte, Soßen, Suppen und diverses Gemüse wie zum Beispiel Blumenkohl aus dem Ofen, bereichert der tunesische Klassiker mit seinem scharf-würzigen Aroma.
Häufig wird Harissa in Nordafrika als Paste verwendet. Diese lässt sich mit der trockenen Gewürzmischung auch herstellen. Hierfür empfehlen wir die Harissa Mischung aus der Gewürzmühle mit Wasser im Verhältnis eins zu zwei anzurühren und nach Bedarf mit etwas Tomatenmark abzuschmecken.
Eine, auch aus Tunesien stammende, Variante von Harissa ist das Rosenharissa. Die insbesondere durch den berühmten Kochbuchautor Yotam Ottoleghi bekannt gewordene, blumige Variante wird mit einem hohen Anteil an Rosenblättern und Minze verfeinert und ist auch bei der Gewürzmühle Rosenheim erhältlich.
Für unser lila Blütensalz verfeinern wir norwegische Meersalzflocken mit Hibiskusblüten. Das norwegische Schneeflockensalz, wird in einem kleinen, handwerklich arbeitenden Familienbetrieb auf der Atlantikinsel Gossa hergestellt. Die Atlantikflocken schmelzen leicht auf der Zunge und zeichnen sich durch ihre kräftige Salznote aus. Die Hibiskusblüte ist für ihr fruchtiges, mild-säuerliches Aroma bekannt, was dieses Salz nicht nur für Fisch, Meeresfrüchte und helles Gemüse, sondern auch für Fleisch, Wild und Grillgerichte zum idealen Fingersalz macht.
Unser Tipp: Würze weißen Spargel mit Hibiskusblütensalz!
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