Unsere kleine rote Birds Eye Chilischote stammt aus Uganda, Afrika. Sie zeichnet sich durch ihre intensive Schärfe aus.
Insbesondere in der asiatischen Küche kommen die roten Schote zum Einsatz und werden insbesondere für Reis- und Gemüsegerichte verwendet.
Scoville-Einheiten (ca.): 60.000-80.000
Unsere Kirschchilischote, auch bekannt unter dem Namen „Wiri Wiri Chili", stammt aus Guyana, Südamerika. Sie zeichnet sich durch ihre fruchtige Tomatennote mit sehr intensiver Schärfe aus.
Scoville-Einheiten (ca.): 100.000-150.000; sehr scharf
Die äußerst seltene, kleine, Charapita Chili wird im Amazonasgebiet in reiner Wildsammlung gewonnen. Die Aji Charapita gilt als teuerste Chili der Welt und wird zuweilen, nicht zuletzt dank ihrer Form, auch Kaviar-Chili genannt. Ihre fruchtig-exotische Aromatik wird von floralen Nuancen und einer guten Schärfe (ca. 100.000 - 120.000 Scoville) begleitet. Die Charapita Chili erinnert an getrocknete Früchte wie Ananas und Physalis. Absolut einzigartig!
Wir empfehlen diese Rarität für die Herstellung von Salsas und zum Würzen von Salaten, Fisch und Meeresfrüchten.
Der Cherry Chipotle Rub ist ein wahres Feuerwerk der Aromen. Die Kombination aus Frucht und Säure der Kirsche mit der rauchig-scharfen Chiliaromatik, sowie der Würze von Cumin und Senfsaat machen diese Gewürzzubereitung zu einem Suchtmittel der Extraklasse. Wir empfehlen den Cherry Chipotle Rub zu Spareribs, Pulled Pork, Huhn, Rind, Wild, Ente, Avocado, Pilzen vom Grill und zu Süßkartoffeln.
Unser Tipp: Auch nach dem Garen mit dem Cherry Chipotle Rub würzen. So kommt die Frucht und Säure der Kirsche besonders gut zur Geltung.
Unser Piment, auch bekannt unter dem Namen Nelkenpfeffer, stammt aus Jamaika. Mit seiner zimt-, nelken- und anisähnlichen Note entfaltet er einen würzigen Geschmack und ist ein süßliches Highlight.
Herkunft: Piment d’Espelette ist eine Chilisorte, die auch unter den Namen Gorria oder Biper (das baskische Wort für ‚Pfeffer‘) bekannt ist. Die aromatische, frisch-fruchtige, milde Schote wird traditionell im französischen Baskenland angebaut. Auch wenn Piment d’Espelette den Herkunftsschutz AOP (appellation d'origine protégée) hat, der es nur zehn französischen Dörfern erlaubt diese Delikatesse herzustellen, stammt die Pflanze ursprünglich aus Mittelamerika. Sie wurde erstmals vom spanischen Eroberer Juan Sebastián Elcano nach Europa gebracht, wo sie zunächst in der spanischen Region Kastilien kultiviert wurde. Später im 16ten Jahrhundert ist die Chili im Baskenland, rund um das Städtchen Espelette angekommen, wo sie optimale klimatische Bedingungen vorfand und den Namen Piment d’Espelette (Piment = französisch für Paprika) erhielt. Zunächst ernteten die Bauern sehr unterschiedliche Produkte und Qualitäten, bevor sie sich Ende des letzten Jahrhunderts zusammenschlossen und gemeinsame Vorschriften für Anbau, Ernte und Verarbeitung vereinbarten, was ihnen im Jahr 2000 das Schutzsiegel AOP einbrachte. Die Früchte werden ab Mitte August bei optimaler Reife geerntet, auf Schnüre aufgefädelt und auf Balkonen und Hauswänden getrocknet. Nach der Trocknung, die heutzutage auch maschinell vonstatten geht, werden die Schoten vermahlen.
Aroma und Verwendung: Die leuchtenden orange-roten Chilis überzeugen mit einer milden Schärfe und einer feinen, fruchtigen Säure. Das Aroma ist so harmonisch, dass Piment d’Espelette ein absolutes Multitalent in der Küche ist. So empfehlen wir diesen Gewürzklassiker zu Salaten, gebratenem Gemüse, Pilzen und Tomaten, Ente, Fisch und hellem Fleisch, ebenso wie zu Orangensorbet, Obstsalat, Marmeladen, Erdbeeren und Pistazien.
Streng genommen stammt auch die ungarische Paprika – wie alle Paprikaschoten – ursprünglich von der Chili ab. So ist auch die längliche Form der besonders hochwertigen Szegedi Paprika darauf zurückzuführen. In der Region Szeged genießt Paprika einen geschützten Ursprung, der nicht nur bestimmte historische Sorten, sondern auch spezielle Anbaumethoden und eine besonders schonende Verarbeitung voraussetzt. Um die besonders hohe Qualitätsstufe unserer Paprika zu erreichen, werden ausschließlich tiefrote Früchte ohne grüne Stellen ausgewählt. Zudem werden Kerne und Fäden sorgfältig entfernt. Anschließend wird die Paprika schonend maschinell getrocknet, da das ungarische Wetter während der Erntesaison keine zuverlässige Sonnentrocknung zulässt und die maschinelle Trocknung gleichbleibend hochwertige Ergebnisse liefert. Die ursprüngliche Schärfe ihrer Chili-Vorfahren ist in der Gewürzpaprika kaum noch vorhanden. Stattdessen überzeugt sie durch ein außergewöhnlich aromatisches Geschmacksprofil: von fruchtig-frischen Noten über eine milde Säure bis hin zu erdig-rauchigen Nuancen und einem Hauch von Karamell. Unsere ungarische Paprika erreicht einen besonders hohen Farbwert von 180 ASTA (American Spice Trade Association) – ein zentrales Qualitätsmerkmal für intensive Farbe und Geschmack. Herkömmliche industrielle Produkte weisen in der Regel lediglich Werte von 60–80 ASTA auf. Dank ihres facettenreichen Geschmacks ist ungarische Paprika vielseitig einsetzbar. Sie passt hervorragend zu Gulasch, Gemüsepfannen, Reisgerichten, Hülsenfrüchten, Polenta, Suppen und Eintöpfen sowie zu Kartoffeln und Zwiebeln. Auch Fisch, Meeresfrüchte, Currys und Fleischgerichte – etwa Paprikahuhn oder Chorizo – profitieren von ihrem Aroma. Ursprünglich wurde Paprika während der osmanischen Herrschaft im 16. Jahrhundert nach Ungarn gebracht. Der Anbau war der lokalen Bevölkerung zunächst untersagt, wurde jedoch von ungarischen Bauern heimlich betrieben. Ihren festen Platz in der ungarischen Küche erlangte die Gewürzpaprika schließlich im 19. Jahrhundert.
Inhalt:
0.075 Kilogramm
(132,00 €* / 1 Kilogramm)
Regulärer Preis:
9,90 €*
Barrierefreiheit
Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können. Mit Klick auf „Alle Cookies akzeptieren“ erteilen Sie Ihre Einwilligung auch in die Weitergabe über Ihr Verhalten in unserem Shop an unseren Partner, die shopware AG (Ebbinghoff 10, 48624 Schöppingen, Deutschland), die diese Daten Ihnen nicht persönlich zuordnen kann, sie aber zu eigenen Zwecken (z.B. Produktverbesserungen, Marktverhaltensanalysen) verarbeiten darf. Mehr Informationen ...